Mit der Dampf-Lok durch Sichuan

Man sollte meinen, dass im China der Hochgeschwindigkeitszüge seit einiger Zeit gar keine Dampfloks mehr eingesetzt würden. Auf den normalen Bahnstrecken ist das auch so. Aber in der Nähe des berühmten Buddhas von Leshan, nur zwei Autostunden von Chengdu entfernt, kann man auf einer Schmalspurstrecke noch immer ein Abenteuer mit fauchenden Stahlrössern erleben.

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Pingyao – Kaiserliches China ganz nahe

Viele Städte in China haben noch bis in die 1950er Jahre eine mächtige Stadtmauer gehabt. Auch in Peking kann man noch Reste davon bewundern, z.B. in der Nähe des Südbahnhofs. Xi’ans 14 Kilometer lange, gut erhaltene Stadtmauer ist weltberühmt. Doch die Städte selbst haben ihren eigentümlichen Charakter verloren. Wie sah eine kaiserzeitliche chinesische Stadt aus? Wie lebten die Menschen?

Altstadt von Pingyao

Das kann man wunderbar in Pingyao erleben und erwandern. Pingyao bietet dem Besucher ein fast noch originales Bild eines chinesischen Städtchens aus dem 19. Jahrhundert. Weiterlesen

Die seltsamen Wohntürme von Kaiping

Kaiping ist für chinesische Verhältnisse eine sehr kleine Stadt – knapp 700.000 Menschen leben hier. Es liegt in Südchina in der Provinz Guangdong und ist bekannt für seine sonderbaren Häuser. Diese sogenannten „Diaolou“ sind befestigte Wohntürme mit mehreren Etagen. Sie wurden vor allem von reichen Überseechinesen gebaut, weswegen sie auch verschiedene architektonische Einflüsse haben. Kaiping Diaolou Weiterlesen

Augen zu und durch – Straßenverkehr in China

Straßenverkehr in China 2010 – 2018

In unserem Archiv habe ich diesen Artikel von 2010 gefunden. Was hat sich alles in China getan in den letzten Jahren! Es gibt noch mehr Privatwagen, noch mehr Autobahnen, noch mehr Verkehr. Ja, auch das ist chinesische Realität: Auch wenn es mittlerweile unzählige Hochgeschwindigkeitszüge gibt und jede große Stadt mindestens einen modernen Flughafen hat, lässt der Verkehr auf Chinas Straßen nicht nach. Im Gegenteil! Doch lesen Sie zunächst den Artikel von 2010. Am Ende gibt es einen kurzen Blick auf die aktuelle Situation.

Kreuzung in Kunming 2011

Kreuzung in Kunming 2011

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Teezeremonie? Ach was, einfach Wasser drauf!

Das chinesische Nationalgetränk ist sicherlich auch in einer Zeit, wo Coca Cola an jeder Ecke und Star Bucks Coffee oder Becks Bier zumindest in allen Metropolen erhältlich sind, der Tee. Und zwar das, was wir als „grünen Tee“ bezeichnen. Also nicht fermentierter Tee. Was wir als „schwarzen Tee“ bezeichnen, nennen die Chinesen „roten Tee“. Und ich muss sagen, dass sie offensichtlich weniger farbenblind sind als wir Deutschen – jedenfalls wenn man von dem Ergebnis ausgeht und nicht von der Farbe der getrockneten Blätter. Eine chinesische Teezeremonie ist eine entspannende und meditative Übung, bei der der chinesische Tee zur vollen Entfaltung kommt.

Teezeremonie

Teezeremonie

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Chinesen essen immer Reis, oder?

Wer in Deutschland in ein China-Restaurant geht, wird – ziemlich egal, was er als Gericht bestellt – immer automatisch auch Reis zu seiner Mahlzeit bekommen. Es hat den Anschein, als würden Chinesen ständig Reis essen. Das schient besonders für das Reis essen in China zu gelten

Reis und Gemüse

Einfache Mahlzeit mit Reis und Gemüse

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Spektakuläres Zhangjiajie

Zhangjiajie liegt mitten in China, in der Provinz Hunan. Der Nationalpark liegt rund 320 Kilometer von Changsha, der Hauptstadt der Provinz Hunan, und ungefähr 1200 Kilometer von Peking oder Shanghai entfernt. Benannt nach einem kleinen Ort hat sich die lange Zeit fast unbekannte Region zu einem starken Anziehungspunkt für Chinesen und Touristen aus aller Welt entwickelt. Seit 1992 ist der Nationalpark UNESCO Weltnaturerbe.

Zhangjiajie

Zhangjiajie National Park, China. Avatar mountains

Zhangjiajie Naturpark

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Die Reiseleiter in China und das Trinkgeld

Immer wieder werden wir gefragt, wie wir das Thema „Trinkgeld in China“ sehen. Hier mal unsere Antwort dazu.

Bis vor ca. 20 Jahren war Trinkgeld in China nicht üblich, ja sogar verpönt. Auch heute noch kann es passieren, dass das Trinkgeld an Kellner oder Taxifahrer mit Erstaunen oder auch einer leichten Empörung zurück gewiesen wird. Im kommunistischen China galt Trinkgeld geben als eine imperialistische Geste, eine Art, den Unterschied zwischen Geber und Nehmer, zwischen Auftraggeber und Arbeiter zu verdeutlichen. In einer Gesellschaft, in der alle gleich sind, sollte es sowas nicht geben. Weiterlesen