Macau – eine Stadt, zwei Kulturen

vor meiner Macau-Reise hatte ich bereits viel über diese Stadt gehört. Am häufigsten wurde erzählt, dass Macau das „chinesische Las Vegas“ sei.

Nach der Einladung durch das Fremdenverkehrsbüro Macau bin ich mit neun anderen Reiseexperten nach Macau gereist. Es war nicht wie die anderen Chinareisen:–  der Eindruck von Macau war für mich vollkommen anders. Macau ist eine sehr liebevolle Stadt mit zwei Kulturen – die chinesische (kantonesische) und die portugisische Kultur leben auf der einen Seite sehr harmonisch nebeneinander, sind aber auch vielfach kontrastreich miteinander vermischt.

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Die manchmal nicht ganz so große Große Mauer (Foto-Blog)

Die Große Mauer am Jiao Shan bei Shanhaiguan

Na klar, ist es ein ganz besonderes Gefühl einmal auf der Großen Mauer zu stehen. Diesem Bauwerk haftet einfach eine gewisse Mystik an. Ich weiß von vielen, die bei „ihrem ersten Mal“ sehr ergriffen waren. Für so manchen erfüllt sich damit eine Art Lebenstraum. Wenn man wie ich mehrfach in China war und die Mauer an verschiedenen Stellen sehen konnte, dann wird einem aber klar, dass dieses Meisterwerk fast nur noch dort eine erkennbare Mauer ist, wo neuzeitliche Menschen Renovierungsarbeit geleistet haben. An den meisten Orten sind nämlich nur noch klägliche Reste übrig. Wenn überhaupt. Aber in meinen Augen sind es gerade die zerfallenen Abschnitte, die einen besonderen Reiz ausüben. Lassen Sie sich einfach mitnehmen. Weiterlesen

Zu Fuß vom Tiananmen zum Himmelstempel

Ich möchte Sie auf eine Stadtwanderung mitnehmen. Ziehen Sie sich in Gedanken bequeme Schuhe an, denn in Peking ist alles eine Nummer größer! Wir möchten am Tiananmen-Platz beginnen. Alleine dieser Platz vor dem Tor des Himmlischen Friedens misst von Nord nach Süd fast einen Kilometer. Keine Angst, verlaufen werden Sie sich nicht – ich bin ja bei Ihnen und erzählen Ihnen unterwegs ein paar Dinge zu dem, was wir so sehen… Weiterlesen

Foto-Blog: Tore & Türen in China

Bei der Durchsicht meiner Chinafotos fiel mir immer wieder auf, dass ich besonders gerne die vielfältigen chinesischen Türen und Tore fotografiert habe. Da gibt es mächtige Stadttore, prächtige Eingänge zu reichen Haus-Komplexen, uralte Türen zu Innenhöfen einfacher Leute, von Löwen bewachte Tempeltore… Einige Tore sind verschlossen. Viele stehen jedoch offen. Dieser Blog soll ein offenes Tor für Sie sein!

Dieses Tor in der Festung von Jiayuguan (Gansu) lädt Sie zum weitergehen und weiterschauen ein:

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Chinesische Tempel-Vielfalt – ein Foto-Blog

In meinem Leben habe ich gewiss weit mehr als 100 Tempel im Reich der Mitte besucht. Ähnlich wie bei Kirchen meint man irgendwann, schon alles gesehen zu haben. Und doch gibt es immer wieder deutliche Unterschiede, echte Überraschungen und neue Foto-Motive. Ein paar der unterschiedlichen Eindrücke, die man in chinesischen Tempeln bekommen kann, möchte ich hier präsentieren. Es handelt sich dabei – wild gemischt – um konfuzianische, daoistische und buddhistische Varianten.

Treten Sie ein!

Von Touristen kaum besuchter Tempel in Suzhou

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Lanzhou – eine positive Überraschung

Den Anfang meiner diesjährigen Chinareise hat die Stadt Lanzhou markiert. Eigentlich nur, weil sie verkehrstechnisch für meine Zwecke gut gelegen war. Die Geschichten, die ich bislang gehört hatte waren nicht sehr vielversprechend. Lanzhous Luft sei extrem verschmutzt und die Stadt nicht sehr sehenswert. Als ich in der Drei-Millionen-Metropole am Mittellauf des gelben Flusses „Huang He“ weilte, wurde ich aber eines Besseren belehrt. Zumindest während meiner Anwesenheit war die Luft gut und am ersten Tag gab es sogar schönen blauen Himmel zu bewundern. Und auch sonst war die Stadt durchaus angenehm. Aber mal der Reihe nach… Weiterlesen

Jiayuguan – am westlichen Ende der Großen Mauer

Nein, die Stadt Jiayuguan ist nicht hübsch. Den allergrößten Teil dieser Stadt mit rund 160.000 Einwohnern würde ich sogar als ausgesprochen hässlich bezeichnen. Verkommene Plattenbauten, zahllose Industrieanlagen mit hohen Schornsteinen und ein Stadtzentrum, das diesen Namen nicht einmal verdient. Der Glitzer und die Moderne, welche andere Städte Chinas ausmachen, sind hier irgendwie nicht angekommen. Und trotzdem lohnt sich auf einer Seidenstraßenreise hier durchaus ein Zwischenstopp. Der Grund: Das westliche Ende der Ming-zeitlichen Großen Mauer und vor allem die sehr beeindruckende Burganlage unweit vom Mauerende. Weiterlesen

Nach 13 Jahren – Xi’an zum Zweiten

Meine allererste Chinareise war im Jahre 1998 für mich in vielerlei Hinsicht eine echte Herausforderung. Ich reiste alleine mit einem Rucksack, schlief in eher schäbigen weil günstigen Hotels, hatte nichts im Voraus gebucht und wusste trotz erster Chinesischkenntnisse und begonnenem Sinologie-Studium noch nicht viel über die Reise-Realität im Reich der Mitte. So Manches war damals in China ja auch noch nicht ganz so einfach und komfortabel wie jetzt. In jenem Jahr änderte ich spontan meine geplante Reiseroute und landete in Xi’an. Ende Mai 2011 war ich nun zum zweiten Mal in der alten Kaiserstadt. Wieder alleine. Aber ansonsten war irgendwie alles anders. Größer, voller, schöner, moderner… Weiterlesen