Entdeckungen entlang der Seidenstraße: Die Yungang-Grotten

In China gibt es eine große Anzahl von Tausend-Buddha-Höhlen. Diese Anlagen liegen wie Perlen an einer Schnur aufgereiht von West nach Ost und zeichnen den Weg, den der Buddhismus genommen hat, nach. Entlang der berühmten Seidenstraße, die übrigens kürzlich zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde, verbreitete sich die Lehre des Buddha, verwandelte sich und entwickelte sich zu dem heute in China überwiegend ausgeprägten Chan-Buddhismus. Auch die Yungang-Grotten sind seit 2001 Weltkulturerbe.

Yungang-Grotten

Schon vor 2000 Jahren begannen fromme Mönche in Nordindien damit, in steile Felswände Reliefs und und Höhlen zu graben. Weiterlesen

Wenn man aus dem Staunen nicht mehr heraus kommt – die Tausend-Buddha-Grotten bei Datong

Die Anreise war etwas abenteuerlich. Zumindest im April dieses Jahres glich die Zufahrt zu den Tausend-Buddha-Grotten „Yungang Shiku“ bei Datong einem Offroad-Wettbewerb. Der Zugangsbereich wird neu gestaltet. Wie so oft in China bleibt dabei kein Stein auf dem anderen. Dass aber trotzdem Besucher anreisen, scheint keiner bedacht zu haben. Es lohnt sich aber trotz der Schlaglöcher und des Hindernis-Fahrens. Erstens weil der Eintritt wegen der Unanehmlichkeiten von 130 auf 100 Yuan gesenkt wurde. Zweitens weil die buddhistischen Höhlen schlicht derart beeindrucken sind, dass Betrachter Mühe haben, ihre staundenden Münder wieder zu schließen. Weiterlesen