Jiaozi, die chinesischen Maultaschen

Ohne die lecker gefüllten Jiaozi kann sich ein Chinese das Frühlingsfest einfach nicht vorstellen. Natürlich steht eine symbolische Bedeutung hinter den chinesischen Maultaschen:

Der Gott des Reichtums mit einem Goldbarren in der Hand

Der Gott des Reichtums mit einem Goldbarren in der Hand

Die Form soll an die antiken chinesischen Goldbarren erinnern, das bedeutet Glück und Reichtum für das neue Jahr. Deshalb heißt es: je mehr desto besser! Traditionell werden die Jiaozi gemeinsam zubereitet. Das Ausrollen des Teiges und das Befüllen ist ein lustiges Gemeinschaftserlebnis, an dem die ganze Familie und Freunde zusammen arbeiten, bis dann um Mitternacht die fertig gebrühten oder auch gebratenen Jiaozi verspeist werden. Normalerweise sind Jiaozi mit einer Mischung aus Hackfleisch und Lauch oder Kohl gefüllt. Wir stellen Ihnen heute ein Rezept mit einer Füllung aus Garnelen und Chinakohl vor. Weiterlesen

Pingyao – Kaiserliches China ganz nahe

Viele Städte in China haben noch bis in die 1950er Jahre eine mächtige Stadtmauer gehabt. Auch in Peking kann man noch Reste davon bewundern, z.B. in der Nähe des Südbahnhofs. Xi’ans 14 Kilometer lange, gut erhaltene Stadtmauer ist weltberühmt. Doch die Städte selbst haben ihren eigentümlichen Charakter verloren. Wie sah eine kaiserzeitliche chinesische Stadt aus? Wie lebten die Menschen?

Altstadt von Pingyao

Das kann man wunderbar in Pingyao erleben und erwandern. Pingyao bietet dem Besucher ein fast noch originales Bild eines chinesischen Städtchens aus dem 19. Jahrhundert. Weiterlesen

Die Acht Kostbarkeiten – Tibetische Glückssymbole

Wer einen tibetisch-buddhistischen Tempel betritt wird beeindruckt von einer Fülle an Farben und Formen. Da sollte man sich dessen bewusst sein, dass alles, aber auch wirklich alles eine symbolische, glückverheißende Bedeutung hat.

So steht die Farbe „grün“ für das Wasserelement und „blau“ für den Himmel. Rot ist wie überall in Asien die Farbe des Glücks, im tibetischen steht rot auch für das Feuer. Gelb ist die Fabe der Erde und Weiß bedeutet „rein“. In den Höhen des tibetischen Himalayas wirken Farben sehr viel klarer und leuchtender als sonstwo auf der Welt. Diese Vielfalt und Lebhaftigkeit findet sich in den Tempeln wieder.

Wenn man die große zentrale Halle betritt, so scheinen die bunten Stoffstreifen im dunklen Dach zu verschwinden, rechts und links vom Gang, der auf den Altar zuführt, liegen die Kissen, bereit, den Mönchen als Unterlage beim Gebet zu dienen.. Es ist, als ob man in eine andere mystische Welt gelangt. Weiterlesen

Stopover Taipeh

Nach meinem Aufenthalt im strengen stylischen Japan freue ich mich auf ein paar Tage im entspannten Taipeh, der Hauptstadt von Taiwan. Warum jetzt dieser Stoppover? Ich hätte ja auch gleich nach Hongkong durchfliegen können? Doch ich will mir einen Traum erfüllen und das berühmte Palastmuseum besuchen. Nach all dem, was ich schon in China an traumhaften Kunstschätzen gesehen habe, muss das Palastmuseum noch größere, noch schönere Kunstschätze zeigen, hat man mir gesagt.

Palastmuseum in Taipeh, ©Taipei Tourism Office

Taipeh präsentiert sich bei meiner Fahrt zum Hotel als moderne Großstadt mit ein wenig europäisch anmutendem Charme: Je weiter ich ins Zentrum komme, desto enger werden die Straßen. Unzählige Motorräder knattern um mich herum. Kaum, dass ich meinen Koffer im Hotelzimmer abgestellt habe, breche ich auf zum Ziel meiner Sehnsucht, dem Palastmuseum. Das ist schnell mit dem Taxi erreicht. Vor einem dicht mit Bäumen bestandenen Berg thront das riesige Museum mit Türmchen im chinesischen Stil über der Stadt und heißt mich willkommen.

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„Chongqing ist genauso schön wie Hongkong“

„Ist das nicht herrlich?!“ ruft der alte Lehrer Wang und breitet beide Arme aus, wie um die erstaunliche Kulisse zu umarmen. Gerade geht langsam die Sonne unter über der Millionenmetropole Chongqing und taucht alles in ein sanftes Licht. Die Lichter der Hochhäuser und Brücken gehen nach und nach an. Ich sehe das glückliche Blitzen in den Augen von Herrn Wang. Irgendwie kann ich die Begeisterung nicht so richtig nachvollziehen beim Anblick endloser Hochhäuser. „Und meine Frau und ich haben jetzt ein modernes Appartement! Mit Toilette und elektrischer Küche ganz für uns alleine!“ Enthusiastisch schildert mir Herr Wang die Vorzüge seines neuen Lebens. Ich höre fasziniert zu, hier im Eling-Park mitten in Chongqing.

Chongqing

Chongqing Skyline am Abend

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China eröffnet längste Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke der Welt

2. Klasse Waggon eines chinesischen Hochgeschwindigkeitszuges

Am 26.12. soll es soweit sein: An diesem Tag werden voraussichtlich die ersten planmäßigen Züge auf der neuen 2.258 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen der Hauptstadt Peking und der Wirtschaftsmetropole Guangzhou („Kanton“) im Süden verkehren. Die planmäßige Höchstgeschwindigkeit soll dann bei 350 km/h liegen. Die Fahrzeit wird sich dadurch von derzeit mehr als 20 Stunden auf rund 8 Stunden reduzieren. Je nach Zugnummer gibt es unterwegs eine unterschiedliche Anzahl von Haltepunkten, so dass auch viele Städte entlang der Strecke von der Verbindung profitieren.

Wer suchet, der findet… Highlights ohne Touristen

Wer das Besondere sucht und sparen muss, muss oft auf Komfort verzichten

Wer schon einmal in China war, weiß Bescheid: Selbst bei „Insider-Tipps“ ist man nur selten wirklich alleine. Zwar sind ausländische Langnasen vielerorts eine Rarität, doch einheimische Reisende haben die vermeintlichen Geheimtipps oftmals längst für sich entdeckt. Wer wirklich etwas Besonderes sehen will, der muss nicht nur ein bisschen recherchieren, sondern muss unbedingt in Kauf nehmen, dass die Anreise oftmals mühselig ist. Denn wäre es einfach, dann wären schon ganz viele andere Reisende vor Ort. Weiterlesen