Die Acht Kostbarkeiten – Tibetische Glückssymbole

Wer einen tibetisch-buddhistischen Tempel betritt wird beeindruckt von einer Fülle an Farben und Formen. Da sollte man sich dessen bewusst sein, dass alles, aber auch wirklich alles eine symbolische, glückverheißende Bedeutung hat.

So steht die Farbe „grün“ für das Wasserelement und „blau“ für den Himmel. Rot ist wie überall in Asien die Farbe des Glücks, im tibetischen steht rot auch für das Feuer. Gelb ist die Fabe der Erde und Weiß bedeutet „rein“. In den Höhen des tibetischen Himalayas wirken Farben sehr viel klarer und leuchtender als sonstwo auf der Welt. Diese Vielfalt und Lebhaftigkeit findet sich in den Tempeln wieder.

Wenn man die große zentrale Halle betritt, so scheinen die bunten Stoffstreifen im dunklen Dach zu verschwinden, rechts und links vom Gang, der auf den Altar zuführt, liegen die Kissen, bereit, den Mönchen als Unterlage beim Gebet zu dienen.. Es ist, als ob man in eine andere mystische Welt gelangt. Weiterlesen

Sieben Tage in Tibet – oder: Chinas autonome Republik (Reisebericht)

Nach Hongkong, Chinas Südwesten (Guilin, Longsheng, Longji, Yangshuo mit Fluss Li) und Shanghai mit Abstecher nach Suzhou, freuten wir uns ganz besonders auf den vierten Teil unseres Ausfluges ins „Reich der Mitte“, nämlich auf Tibet! (Mit „wir“ meine ich unsere handliche Reisegruppe, die exakt aus zwei Personen bestand, also aus meiner besseren Ehehälfte und mir.) In jungen Jahren hatten wir uns schon viel mit dem „Land des Schnees“ beschäftigt und natürlich hatten wir seinerzeit auch das Buch sowie den Film von Heinrich Harrer „Sieben Jahre in Tibet“ regelrecht verschlungen. Aber keiner von uns beiden hätte damals gedacht, dass es uns einmal möglich sein würde, das Dach der Welt mit seinen vielen Bergriesen, Göttern, Dämonen und Gebetsfahnen jemals im Leben zu betreten! Aber Dank FEEL CHINA war es nun doch realisierbar! Weiterlesen

Wenn man aus dem Staunen nicht mehr heraus kommt – die Tausend-Buddha-Grotten bei Datong

Die Anreise war etwas abenteuerlich. Zumindest im April dieses Jahres glich die Zufahrt zu den Tausend-Buddha-Grotten „Yungang Shiku“ bei Datong einem Offroad-Wettbewerb. Der Zugangsbereich wird neu gestaltet. Wie so oft in China bleibt dabei kein Stein auf dem anderen. Dass aber trotzdem Besucher anreisen, scheint keiner bedacht zu haben. Es lohnt sich aber trotz der Schlaglöcher und des Hindernis-Fahrens. Erstens weil der Eintritt wegen der Unanehmlichkeiten von 130 auf 100 Yuan gesenkt wurde. Zweitens weil die buddhistischen Höhlen schlicht derart beeindrucken sind, dass Betrachter Mühe haben, ihre staundenden Münder wieder zu schließen. Weiterlesen