Laterne, Laterne!

Die roten Papier- oder Seidenlaternen sind schon lange auch im Westen ein Symbol für China. Kein chinesisches Festival, keine Veranstaltung, die sich nicht mit den roten Laternen schmückt. Rot für Glück, Frohsinn und Liebe.

Das Laternenfest bildet den Höhepunkt und das Finale des Frühlingsfestes rund 14 Tage nach Chinesisch Neujahr. Schon lange sind die Laternen nicht mehr nur rot und rund. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. In diesem Jahr ist es das Pferd, das auch als bunter Lampion Karriere macht und allgegenwärtig ist. Alle Tempelfeste, Märkte und Kaufhäuser schmücken sich mit den schönen bunten Kunstwerken. Weiterlesen

Hamburgs Partnerstadt malt sich in die Herzen

Der Shanghai Kalligraphie Verband war zu Gast bei Freunden.

Am vergangenen Freitag eröffnete die Vernissage der Shanghai Kalligraphie Künstler im Hamburger Yu Garten. In Zusammenarbeit mit dem Konfuzius Institut Hamburg entstand eine Ausstellung der asiatischen Extraklasse.

Die Kalligraphin – eine sehr beeindruckende Fusion aus Kunst und Schrift verewigt auf dem unterschiedlichsten Naturpapier, brachten jeden Besucher zum staunen. Die Vernissage erreichte ihren Höhepunkt, mit der Live Malerei der Künstler aus Shanghai und Hamburg. Jeder Strich wurde von den Gästen genau beobachtet und es entstanden wunderschöne Gemälde, die Einblicke in die traditionelle Kunstgeschichte gaben. Für mich war es ein faszinierender Abend wobei sich jeder Künstler individuell verewigte.

Taiwan – chinesischer als China?

Egal wie man das Thema „Taiwan“ politisch betrachtet: Die kleine Inselrepublik ist sehr chinesisch. Vielleicht sogar chinesischer als die Volksrepublik auf dem Festland, so zumindest die Meinung vieler Chinesen. Der Grund ist, dass hier noch viele Aspekte traditioneller Kultur erhalten geblieben sind, die auf dem Festland durch die gesellschaftlichen Umwälzungen in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts (beinahe) verloren gegangen sind. Weiterlesen

Fotoblog: Christliche Kirchen in China

Warum sollte man in einem so exotischen Land etwas so „unexotisches“ wie Kirchen fotografieren? Objekte an denen in deutschen Städten sicherlich kein Mangel herrscht? Weil Kirchen in China tatsächlich ganz schön exotisch sein können. Zumindest einige davon. Ein paar Exemplare, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, möchte ich hier zeigen.

Beginnen möchte ich mit dieser außen bunt geschmückten Kirche in Pingyao (aufgenommen 2010)

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Warum fotografieren Chinesen immer sich selbst?

Eine Frage, die ich mir schon seit längerem stelle, ist folgende: Wenn Chinesen zu einer Sehenswürdigkeit reisen, dann müssen unbedingt Fotos gemacht werden. Allerdings in geschätzten 98% der Fälle nicht von der Sehenswürdigkeit an sich, sondern von sich selbst vor der Sehenswürdigkeit. Warum ist das so? Eine Antwort kann ich auch nach mehr als anderthalb Jahrzehnten Beschäftigung mit dem Reich der Mitte nicht geben. Aber interessant zu beobachten ist es allemal. Ein paar der Beobachtungen will ich hier nun niederschreiben. Weiterlesen

Gedanken zur kalten Jahreszeit in China

Winterabend am Kaiserpalast

Da es in Hamburg in diesen Nächten schon wieder auf den Gefrierpunkt zugeht, erscheint es mir durchaus angemessen, ein paar unsortierte Betrachtungen zum Winter in China auf die Menscheheit loszulassen. Die meisten Reisenden sehen das Reich der Mitte ja nur in den wärmeren Jahreszeiten und verpassen somit ein paar durchaus interessante Einblicke in das chinesische Leben. Sei es der Umstand, dass man auch noch dick eingepackt im Park mit Freunden und Bekannten Karten spielen kann oder die interessante Vorschrift, dass es nur nördlich des Yangzi-Flusses Heizungen geben darf.

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Warum gibt es in China kaum „Danke und auf Wiedersehen?“

Wenn ich in einem kleinen Laden hier in Deutschland etwas kaufe, dann endet die Transaktion meist damit, dass man sich bedankt und „Tschüß“ sagt. Auch der Verkäufer bedankt sich in der Regel dafür, dass er Geld bekommt und man ihm zu Umsatz verholfen hat und wünscht einem beim gehen noch einen schönen Tag. Das Ganze mehr oder weniger freundlich, aber irgendwie doch eigentlich immer. In China ist das aber fast immer anders. Ständig bezahle ich, sage brav Danke und „zai jian“ und der Verkäufer bzw. die Verkäuferin sagt folgendes: „…“. Exakt gar nichts. Warum ist das so, wenn die Chinesen doch so gerne von sich behaupten, besonders höflich zu sein? Weiterlesen

Feilschen in China

Wenn man in China unterwegs ist und auf Märkten oder bei touristischen Zielen etwas kaufen möchte, gilt zunächst eine wichtige Regel: Handeln, was das Zeug hält. Wer den Preis nicht drückt, zahlt zu viel und macht die Verkäufer glücklich. Aber nicht das eigene Portemonaie. Weiterlesen