China – die beste Reisezeit 3. Teil: Der Herbst

Wenn es um die beste Reisezeit in China geht, dann taucht immer und überall der Herbst auf. Der beschränkt sich auf die Monate September und Oktober. Wir tun uns damit schwer, diese zwei Monate als die beste Reisezeit zu bezeichnen, denn sie hat durchaus auch Nachteile.

Jiuzhaigou

Herbstlaub in Jiuzhaigou

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Die Farbe Rot

Rot hat in China eine besonders große Bedeutung. Rot steht für Leben und Glück. Rot richtet die Sinne auf Freude, den Sommer und den Süden.

Zwei festliche Ereignisse stehen ganz im Zeichen der roten Farbe:

Hong-BaoDas Chinesische Neujahr
Zum Chinesischen Neujahr, das jedes Jahr zu einem anderen Datum nach dem Lunaren Kalender gefeiert wird, erstrahlt alles in Rot. Man möchte das Glück für da Neue Jahr gleichsam herbeizwingen. Man schmückt sein Haus, seine Wohnung mti roten Glückssymbolen. Die Hong Bao – Roten Päckchen, in denen den Kindern kleine (oder auch große) Geldsummen am Neujahrstag geschenkt werdenm, sind rot (hong), die vielen Glückssymbole wie der endlose Knoten oder die Goldfische, alles sind rot. Chili-Pfefferschoten bringen Glück, weil sie rot sind. Sie stehen auch für Überfluss, da sich in der Schote selbst viele kleine Samen befinden.
Eine Tradition besagt, man soll am chinesischen Neujahrsabend rote Unterwäsche tragen oder zumindest rote Socken. Das bringt Glück! Weiterlesen

Dali – zauberhafte Aussichten

Im Westen der Provinz Yunnan, auf halbem Weg zum mystischen Shangri La, liegt an einem Hang oberhalb des Erhai-Sees die alte Stadt Dali Yunnan. Weit geht der Blick über den „ohrenförmigen“ See, wie die Übersetzung lautet. Wie beschützende Arme umrahmen die 4000 Meter hohen Berge des Canshan-Gebirges den See, der selbst schon rund 1900 Meter hoch liegt. Weiße Dörfer leuchten von weitem, eine Insel spiegelt sich im blauen Wasser des Sees.

Dali Yunnan und die Drei Pagoden

Die Drei Pagoden – Wahrzeichen von Dali

Einzigartige Lage am Erhai See

Die einzigartige Lage in diesem weiten Tal bescherte Dali eine lange und reiche Geschichte. Das milde Klima mit vielen Sonnentagen und Temperaturen, die auch im Winter selten unter den Nullpunkt sinken, sorgt für gute Ernten und macht Dali das ganze Jahr über zu einem attraktiven Reiseziel. Außer vielleicht im August, wenn die Regenzeit ihren Höhepunkt erreicht.

Wenn man sich der Stadt nähert, merkt man schnell, dass man es mit einer sehr alten und bedeutenden Stadt zu tun hat. Eine mächtige Stadtmauer mit beeindruckenden Stadttoren umgibt die Altstadt. Von ihr steht noch ein großer Teil im Westen und Süden Dalis. Die Stadttore werden abends angestrahlt. Dann wirken sie am schönsten.

Stadttor

Geschichte

Dali war vor rund 1000 Jahren Hauptstadt eines Königreichs und soll damals zu den 13 größten Städten der Welt gehört haben. Einst war sie auch Ausgangspunkt für die Karawanen entlang der südlichen Seidenstraße nach Burma.

Viele der Gebäude entlang der autofreien Innenstadt stammen aus der Ming- und Qing-Zeit und zeigen, dass Dali auch dann noch eine wichtige Stadt war. Ein Bummel durch die Gassen ist auf jeden Fall lohnenswert!

Dali ist das Zentrum des Volkes der Bai, denen man häufig in ihren bunten Trachten begegnet. Die Stickereien mit ihren strahlenden Farben sind ein schönes und typisches Souvenir. Neben einer ganz eigenen Architektur überlieferten die Bai ein umfangreiches literarisches Werk, das neben wichtigen medizinischen Büchern auch Geschichtsbücher und Gedichte enthält. So kann man sich heute ein gutes Bild von der Geschichte und den Traditionen der Bai machen.

Haus mit den traditionellen Verzierungen der Bai

Die Drei Pagoden

Das Wahrzeichen Dalis sind die Drei Pagoden. Die höchste, die Qianxun-Pagode ist 70 m hoch. Flankiert wird sie von zwei 40m hohen Pagoden. Sie liegen in einem wunderschönen Park mit Teichen und blühenden Blumen. In der Pagode hat man zahlreiche Buddha-Statuen gefunden. Doch das wichtigste und Überraschendste bei den Funden waren zahlreiche getrocknete Heilkräuter und andere Heilmittel, die das große medizinsche Wissen der Bai deutlich machen. Der Chongsheng-Tempel wirkt sehr beeindruckend, wie er sich mit seinen zahlreichen Hallen den Berghang hinaufzieht. Doch der Tempel ist an der Stelle eines komplett zerstörten Tempels neu aufgebaut worden und dient heute als Museum.

Das traditionelle Tragetuch der Bai

Ausflüge mit dem Fahrrad und Wandern

Dali eignet sich sehr gut als Ausgangspunkt von Ausflügen mit dem Fahrrad in die Dörfer am Erhai-See. Die beeindruckende Architektur der Bai, die ihre Häuser gerne mit zarten Tuschezeichnungen schmücken, lässt sich auf einer solchen Tour wunderbar erkunden. Irgendwo ist immer gerade Markt, ein Fest für die Augen! Bunte Trachten, exotische Gemüse, altes Handwerk und über allem viel Lachen und manchmal ein sehnsüchtiges Lied.

Wunderschön bestickte Schühchen für die Kinder

Wenn man tief in die Natur eintauchen möchte, sollte man auf dem Cangshan wandern. In dem geschützten Naturpark gibt es ausgebaute Wanderwege. In den Wäldern findet man seltene Kamelienarten und zu bestimmten Zeiten blühende Azaleen und Rhododendron. Zahlreiche Vögel kann man zu jeder Jahreszeit beobachten. Und Schmetterlinge bezaubern den Besucher.

Seit 1956 gehört das Gebiet rund um den Erhai-See zum Dali Bai Autonomen Verwaltungsgebiet. Eine bequeme Bahnverbindung gibt es zu dem zweiten berühmten Ort in West-Yunnan, dem UNESCO-Weltkulturerbe Lijiang. Eine Kombination der Orte Dali und Lijiang bietet sich an.

Mit feel China unterwegs

Nach einer von uns organisierten Reise erreichte uns ein begeisterter Bericht aus China. Rund um die individuelle Reise ist ein wunderschöner Blog entstanden. Ursprünglich für einen überwiegend privaten Kreis gedacht, weckt der Reisebericht auch viel Zuspruch und Interesse von der Öffentlichkeit.

Frau Pan schreibt nicht mehr nur über ihre Reiserfahrungen in China sondern ergänzt diesen Blog mit Artikeln zum „Chinesischen Berlin“ und zu „China aktuell„.

Gerne empfehlen wir diesen China-Reiseblog: http://panda.kulturarche.de/

Viel Spaß beim Lesen!

Die Acht Kostbarkeiten – Tibetische Glückssymbole

Wer einen tibetisch-buddhistischen Tempel betritt wird beeindruckt von einer Fülle an Farben und Formen. Da sollte man sich dessen bewusst sein, dass alles, aber auch wirklich alles eine symbolische, glückverheißende Bedeutung hat.

So steht die Farbe „grün“ für das Wasserelement und „blau“ für den Himmel. Rot ist wie überall in Asien die Farbe des Glücks, im tibetischen steht rot auch für das Feuer. Gelb ist die Fabe der Erde und Weiß bedeutet „rein“. In den Höhen des tibetischen Himalayas wirken Farben sehr viel klarer und leuchtender als sonstwo auf der Welt. Diese Vielfalt und Lebhaftigkeit findet sich in den Tempeln wieder.

Wenn man die große zentrale Halle betritt, so scheinen die bunten Stoffstreifen im dunklen Dach zu verschwinden, rechts und links vom Gang, der auf den Altar zuführt, liegen die Kissen, bereit, den Mönchen als Unterlage beim Gebet zu dienen.. Es ist, als ob man in eine andere mystische Welt gelangt. Weiterlesen

Laterne, Laterne!

Die roten Papier- oder Seidenlaternen sind schon lange auch im Westen ein Symbol für China. Kein chinesisches Festival, keine Veranstaltung, die sich nicht mit den roten Laternen schmückt. Rot für Glück, Frohsinn und Liebe.

Das Laternenfest bildet den Höhepunkt und das Finale des Frühlingsfestes rund 14 Tage nach Chinesisch Neujahr. Schon lange sind die Laternen nicht mehr nur rot und rund. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. In diesem Jahr ist es das Pferd, das auch als bunter Lampion Karriere macht und allgegenwärtig ist. Alle Tempelfeste, Märkte und Kaufhäuser schmücken sich mit den schönen bunten Kunstwerken. Weiterlesen

„Chongqing ist genauso schön wie Hongkong“

„Ist das nicht herrlich?!“ ruft der alte Lehrer Wang und breitet beide Arme aus, wie um die erstaunliche Kulisse zu umarmen. Gerade geht langsam die Sonne unter über der Millionenmetropole Chongqing und taucht alles in ein sanftes Licht. Die Lichter der Hochhäuser und Brücken gehen nach und nach an. Ich sehe das glückliche Blitzen in den Augen von Herrn Wang. Irgendwie kann ich die Begeisterung nicht so richtig nachvollziehen beim Anblick endloser Hochhäuser. „Und meine Frau und ich haben jetzt ein modernes Appartement! Mit Toilette und elektrischer Küche ganz für uns alleine!“ Enthusiastisch schildert mir Herr Wang die Vorzüge seines neuen Lebens. Ich höre fasziniert zu, hier im Eling-Park mitten in Chongqing.

Chongqing

Chongqing Skyline am Abend

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Chengdu – Entdeckungen in der Stadt der Pandas

„Chengdu ist die coolste Stadt in China!“ – „Die Leute sind da soo entspannt!“ – „Und die süßen Panda-Bärchen!“ Alle meine chinesischen Freundinnen freuten sich für mich, als ich verkündete, dass ich für ein paar Tage nach Chengdu reisen würde. „Ja, die Panda-Bären muss man auf einer China-Reise unbedingt gesehen haben!“ meinten auch meine deutschen Freunde. „Aber sonst bietet Chengdu nichts!“ – „Naja, da ist da noch so ein großer Tempel,,,“

Panda-Bären in Chengdu

Junge Pandas spielen in der Chengdu Panda-Aufzuchtstation

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